Nutzungsordnung digitale Medien

IServ-Anmeldung
1. Die Anmeldung beim IServ erfolgt mit dem Benutzernamen vorname.nachname. Die Umlaute Ö, Ä und Ü sind als OE, AE bzw. UE zu schreiben. Bei Doppelnamen gilt beim Account nur der erste Vornamen (Marie Luise Müller = marie.mueller).
2. Bei der erstmaligen Anmeldung wählt der Nutzer ein sicheres Passwort mit mindestens 6 Zeichen. Das Passwort ist geheim, darf nicht weitergegeben werden und sollte nirgendwo schriftlich festgehalten werden.
3. Bei vergessenen Passwörtern muss unmittelbar einer Lehrkraft Bescheid gegeben werden, die der Person ein neues Passwort vergibt.
4. Das Anmelden mit fremden Benutzernamen und Passwörtern ist untersagt. Sowohl die Person, die sich mit einem fremden Nutzernamen anmeldet, als auch diejenigen, die ihr Passwort anderen zur Verfügung stellen, müssen mit einer zeitlich begrenzten Sperrung ihres Accounts rechnen. Wird festgestellt, dass eine fremde Person das eigene Passwort herausgefunden hat, muss sofort einer Lehrkraft Bescheid gegeben werden und von dieser ein neues Passwort vergeben werden.
5. Das Ausprobieren fremder Anmeldedaten („Hacking“) wird als Diebstahl angesehen und entsprechend bestraft.

Kommunikation auf IServ
1. IServ bietet die einzige Möglichkeit, mit Lehrern digital zu kommunizieren. Die Schüler treffen mit Lehrern eine Absprache, ob die Kommunikation über den IServ akzeptiert und verlässlich ist. Eine Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern über andere digitale Wege (z.B. Whatsapp, private E-Mails) ist aus Datenschutzgründen untersagt.
2. Der E-Mail-Account des IServ darf nur für den Austausch von Informationen im schulischen Zusammenhang genutzt werden. Die Schule ist damit kein Anbieter von Telekommunikation im Sinne von § 3 Nr. 6 Telekommunikationsgesetz. Ein Rechtsanspruch der Nutzer auf den Schutz der Kommunikationsdaten im Netz besteht gegenüber der Schule somit grundsätzlich nicht. Die Schule ist berechtigt, im Falle von konkreten Verdachtsmomenten von missbräuchlicher oder strafrechtlich relevanter Nutzung des E-Mail-Dienstes die Inhalte von E-Mails zur Kenntnis zu nehmen. Die betroffenen Nutzer werden hierüber unverzüglich informiert.
3. Spaß-E-Mails und Fake-E-Mails (E-Mails unter falschen Namen) sind untersagt. Fehlverhalten wird nach einmaliger Ermahnung mit einer Sperrung des Accounts bestraft.
4. Bei der Kommunikation per E-Mail mit Lehrkräften müssen gewisse Formalitäten eingehalten werden. So muss die E-Mail förmlich begonnen werden („Guten Tag Frau XY“ oder „Sehr geehrte Frau XY“) und eine Abschiedsklausel („Viele Grüße“oder „Mit freundlichen Grüßen“) enthalten. Auf Rechtschreibung und Groß- und Kleinschreibung ist zu achten. Sind diese Kriterien nicht erfüllt, ist es der Lehrkraft vorbehalten, nicht auf die E-Mail zu antworten.
5. Beleidigungen und Drohungen in E-Mails werden von den Lehrkräften unter Einbeziehung der Schulleitung bestraft.

Nutzung der PC-Räume
1. In den PC-Räumen gelten die aushängenden Regeln:
a) Ich essen und trinke nicht in den PC-Räumen.
b) Ich renne nicht in den PC-Räumen.
c) Ich lasse den PC meines Nachbarn in Ruhe.
d) Bei Problemen mit dem Computer frage ich den Lehrer. Ich starte keine eigenen Versuche, das Problem zu lösen.
e) Nach der Stunde mache ich die Fenster zu.
f) Nach der Stunde stelle ich meinen Stuhl an den Tisch.
g) Am Ende der Stunde fahre ich den Computer richtig runter.
2. Bei Missachtung dieser Regel kann ein Schüler in den sozialen Trainingsraum geschickt werden. In besonderen Fällen (insbesondere bei Missachtung von Regel c) kann dies auch ohne Vorwarnung geschehen.
3. Darüber hinaus gelten die allgemeinen Trainingsraumregeln auch für die Arbeit im PC-Raum.
4. Es ist verboten, Seiten mit jugendgefährdenden oder strafrechtlich relevanten Inhalten im PC-Raum zu öffnen oder zu speichern.
5. Umfangreiche Up- und Downloads (mehr als 30 MB) sind verboten, da sie die Arbeitsgeschwindigkeit des Serves beeinträchtigen.
6. Der IServ erstellt Log-Dateien (Protokolle), die in begründeten Fällen (Rechtsverstöße) von den von der Schulleitung bestimmten Lehrkräften ausgewertet werden können.
7. Die Installation von Software ist nicht zulässig. Sie darf nur von den Administratoren durchgeführt werden.